Fundierte AI-Act-Einordnung
Sie wissen nicht, ob Ihr KI-System als hochriskant gilt oder welche Pflichten daraus entstehen.
Das KI-Prüf- und Compliance-Center (KIPCC) unterstützt Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz bei der Einordnung, Prüfung und Nachweisführung von KI-Systemen – von der ersten Risikobewertung über EU-AI-Act-Readiness bis zur Vorbereitung auf Konformität und Zertifizierung: alles aus einer Hand.
Die einzigartige Kombination des KIPCC bildet sich aus der TÜV Informationstechnik GmbH (TÜV NORD GROUP) als Prüfstelle und der d-fine GmbH als KI-, Daten- und Compliance-Fachunternehmen.
KIPCC setzt dort an, wo aus KI-Vorhaben konkrete regulatorische, technische oder organisatorische Nachweispflichten entstehen.
Sie wissen nicht, ob Ihr KI-System als hochriskant gilt oder welche Pflichten daraus entstehen.
Interne Kontrollfunktionen, Aufsicht oder Kunden verlangen nachvollziehbare Nachweise.
Robustheit, Cybersecurity, Safety oder Datenqualität müssen belastbar geprüft werden.
Sie möchten Standards, Governance und Dokumentation frühzeitig strukturiert aufsetzen.
KIPCC unterstützt Unternehmen entlang des gesamten KI-Lebenszyklus: von Strategie, Governance und AI-Act-Readiness über End-to-End-Use-Case-Umsetzung bis zu technischer Prüfung, auditfähigen Nachweisen und Zertifizierungsvorbereitung.
Leistungsbaustein 01
Viele Organisationen möchten KI strategisch nutzen, müssen aber gleichzeitig regulatorische Anforderungen, interne Governance, Auditierbarkeit und zukünftige Zertifizierbarkeit von Beginn an mitdenken.
KIPCC unterstützt bei der Definition und Weiterentwicklung Ihrer KI-Strategie mit Fokus auf Compliance, Auditierbarkeit und zukünftige Zertifizierbarkeit. Dazu gehören AI Governance, regulatorische Roadmaps, Rollen- und Verantwortlichkeitsmodelle sowie die strukturierte Nutzung von Regulatory Sandboxes.
Leistungsbaustein 02
Interne Kontrollfunktionen benötigen klare Prüfkriterien, Prozesse und Kompetenzen, um KI-Systeme, Modelle, Datenflüsse, Lieferanten und Betriebsprozesse unabhängig bewerten zu können.
KIPCC befähigt interne Kontrollfunktionen, KI-Systeme und KI-Prozesse unabhängig zu reviewen, zu challengen und kontinuierlich zu monitoren. Dazu gehören Prozess- und Governance-Audits, etwa zu AI Risk Management, Model Risk, Data Governance, SDLC/MLOps sowie Lieferanten- und Third-Party-Audits.
Leistungsbaustein 03
Viele KI-Vorhaben bleiben im Proof-of-Concept stecken oder werden technisch entwickelt, ohne dass rechtliche, normative und dokumentarische Anforderungen früh genug berücksichtigt werden.
KIPCC begleitet die End-to-End-Implementierung von KI-Use-Cases – von Konzeption, Prototyping und Architektur bis zur vollständig entwickelten Lösung. Relevante rechtliche, regulatorische und normative Anforderungen werden dabei von Beginn an in Umsetzung, Dokumentation und Freigabe eingebettet.
Leistungsbaustein 04
AI-Act-Anforderungen wirken je nach Branche, Einsatzkontext und KI-Use-Case unterschiedlich. Unternehmen müssen verstehen, welche Pflichten relevant sind, wo Lücken bestehen und welche Nachweise priorisiert werden sollten.
KIPCC führt branchenspezifische AI-Act-Readiness-Checks durch, klassifiziert Risiken entlang konkreter KI-Use-Cases und übersetzt Gap-Analysen in eine belastbare Roadmap für Governance, Prüfung und Nachweisführung.
Leistungsbaustein 05
Für kritische KI-Systeme reicht eine fachliche Bewertung nicht aus. Modellverhalten, Systemintegration, Robustheit, Security und Safety müssen belastbar geprüft werden.
KIPCC führt technische Prüfungen, Modell-/Systemvalidierung, Red-Teaming und begleitende Prozessbewertungen durch und macht Qualität, Grenzen und Risiken von KI-Systemen nachvollziehbar.
Leistungsbaustein 06
Konformitätsbewertungen und Zertifizierungsprozesse erfordern strukturierte Nachweise, klare Verantwortlichkeiten und belastbare technische Dokumentation.
KIPCC unterstützt bei Nachweisstrukturen, Standards-Readiness, Gap-Analysen und der Vorbereitung von Konformitätsbewertungen oder Zertifizierungsprozessen.
Für Unternehmen ist es entscheidend, regulatorische Anforderungen effizient umzusetzen. KIPCC unterstützt Sie dabei, unter Berücksichtigung etablierter sowie kommender Standards.
Business-Relevanz
Harmonisierte Standards werden zum praktischen Referenzrahmen für AI-Act-Compliance. KIPCC hilft, relevante Anforderungen frühzeitig zu identifizieren, Lücken zu bewerten und Nachweise strukturiert vorzubereiten.
AI Management System
EN ISO/IEC 42001 beschreibt Anforderungen an ein Managementsystem für künstliche Intelligenz. Mit TÜV Nord als akkreditierter Prüfstelle für ISO/IEC 42001 macht KIPCC diesen Standard zu einem zentralen Bezugspunkt für Governance, Verantwortlichkeiten, Risikobehandlung, Monitoring und kontinuierliche Verbesserung.
Standards in Entwicklung
Die CEN-CENELEC-Work-Items übersetzen zentrale AI-Act-Anforderungen in technische und organisatorische Referenzpunkte. KIPCC bereitet sich darauf vor, auch bei Umsetzung dieser Standards zu unterstützen.
Die folgenden Standardisierungsarbeiten entstehen auf Anfrage der Europäischen Kommission und adressieren zentrale Anforderungen für Hochrisiko-KI-Systeme. Bisher wurde noch kein Standard in seiner finalen Form veröffentlicht.
Einordnung von KI-Systemen gemäß AI Act
Die Anforderungen an Hochrisiko-KI-Systeme betreffen nicht ausschließlich KI in regulierten Produkten. Für Unternehmen ist auch der Einsatzkontext entscheidend: Neben Produktkontexten gemäß AI Act Annex I sind insbesondere die in AI Act Annex III genannten Einsatzbereiche relevant.
KI-Systeme können insbesondere in diesen Bereichen als hochriskant eingestuft werden:
Darüber hinaus können KI-Systeme hochriskant sein, wenn sie in den Anwendungsbereich bestimmter Produktregulierungen fallen.
Für die Produkte aus Annex I, Section B ist der AI Act nur eingeschränkt unmittelbar anwendbar; hier gelten produktspezifische KI-Regelungen.
KI-Systeme in Medizin und Medizintechnik können Diagnostik, Therapieentscheidungen, klinische Workflows oder Medizinprodukte beeinflussen – und bewegen sich damit in einem besonders sicherheitskritischen und stark regulierten Umfeld. Typische Kontexte sind etwa diagnostische Assistenzsysteme, KI-gestützte Bildauswertung, klinische Entscheidungsunterstützung oder Software als Medizinprodukt. KIPCC unterstützt bei der Risikoeinordnung, technischen Prüfung und Nachweisführung, damit KI-Anwendungen nachvollziehbar bewertet, dokumentiert und sicher in klinische oder produktnahe Prozesse überführt werden können.
In Banken, Versicherungen und Finanzinstituten unterstützt KI zunehmend Kreditentscheidungen, Risikobewertungen, Betrugserkennung, Kundeninteraktion und interne Kontrollprozesse. Damit entstehen Anforderungen an Governance, Nachvollziehbarkeit, Modellrisiken und diskriminierungsfreie Entscheidungslogiken. Typische Kontexte sind etwa Kreditentscheidungen, Betrugserkennung, Risikomodelle, Kundeninteraktion oder automatisierte Kontrollprozesse. KIPCC unterstützt dabei, KI-Anwendungen regulatorisch einzuordnen, technische Risiken zu prüfen und belastbare Nachweise für interne Freigaben, Audits und Aufsicht zu schaffen.
In Energieversorgung und kritischer Infrastruktur kann KI betriebsnahe Entscheidungen, Netzsteuerung, Wartung, Prognosen oder Sicherheitsprozesse beeinflussen. Dabei stehen Verfügbarkeit, Resilienz, Cybersecurity und klare Verantwortlichkeiten im Mittelpunkt. Typische Kontexte sind etwa Last- und Netzprognosen, vorausschauende Wartung, Anomalieerkennung, Netzsteuerung oder sicherheitsrelevante Betriebsunterstützung. KIPCC unterstützt bei der Bewertung von KI-Systemen in kritischen Prozessen – mit Fokus auf robuste Funktion, sichere Integration, technische Nachweise und beherrschbare Betriebsrisiken.
In Robotik und Physical AI wirkt KI direkt auf physische Systeme – etwa in Produktion, Logistik, Inspektion oder Serviceprozessen. Dadurch entstehen besondere Anforderungen an Safety, Robustheit, zuverlässiges Systemverhalten und klare Nachweise für den sicheren Betrieb. Typische Kontexte sind etwa KI-gestützte Inspektion, autonome Bewegung, Qualitätskontrolle, Mensch-Roboter-Interaktion oder adaptive Produktionsprozesse. KIPCC unterstützt dabei, KI-gestützte robotische Systeme strukturiert zu bewerten – von der Risikoeinordnung über technische Prüfungen bis zur nachvollziehbaren Dokumentation für Audit, Freigabe und Betrieb.
Für fachliche, regulatorische und technische Fragen sprechen Sie direkt mit den verantwortlichen Experten. Wir koordinieren Ihre Anfrage intern und melden uns kurzfristig zurück.
Experte für KI-Strategie, Governance & AI-Act-Readiness
Experte für technische Prüfung & Nachweisführung
Experte für Prüfpraxis, Zertifizierung & TÜVIT-Koordination
Wählen Sie den passenden Experten oben oder nutzen Sie das Formular für eine zentrale Erstaufnahme. Wir klären den KI-Kontext, ordnen regulatorische und technische Fragestellungen ein und skizzieren ein passendes Prüf-, Nachweis- oder Umsetzungsvorgehen.
Beschreiben Sie kurz Ihr KI-Vorhaben, den betroffenen Prozess oder Ihre regulatorische Fragestellung. Wir melden uns zeitnah mit einem passenden Experten zurück.
Die Felder Name, E-Mail-Adresse und Nachricht sind Pflichtfelder.